Gegen postkoloniale Justiz!"Ich spüre ein großes Unrecht", sagte einer der Angeklagten. "Betroffen ist die Freiheit des internationalen Seeverkehrs", sagte der Richter.
Der seit fast zwei Jahren andauernde
'Piraten'-Prozess gegen zehn somalische Angeklagte in Hamburg
ist am 19. Oktober 2012 zu Ende gegangen. Nach 105 Verhandlungstagen
ist es eher plötzlich zur Urteilsverkündung gekommen.
Zwei Tage zuvor, als die Plädoyers schon alle gehalten waren und die Angeklagten ihr 'letztes Wort' hatten, nannte einer von ihnen überraschend noch einen Zeugen. Dieser sollte beweisen, dass der Angeklagte D., der sich durch seine belastenden Aussagen gegenüber den Anderen selbst zum 'Kronzeugen' befördert hatte, ein Lügner ist. Wie die meisten Entlastungszeugen wurde der Antrag abgelehnt. Dann wurde zum sechsten Mal die Beweisaufnahme geschlossen und der Richter verkündete das Urteil. Er sprach ruhig und gelassen, vier Stunden lang - nach einer angemessenen Pause, damit die Presse und der Oberstaatsanwalt auch dabei sein konnten - wie sich das gehört für eine solche Inszenierung. Schuldig des vollendeten erpresserischen Menschenraubs und des bewaffneten Angriffs auf den Seeverkehr. Zeit und Ort der Tat: April 2010, 500 Seemeilen vor der Somalischen Küste an Bord des deutsch-geflaggten Containerschiffs Taipan. Die Strafen: zwei Jahre Haft für die drei Heranwachsenden, die schon zwei Jahre Untersuchungshaft hinter sich haben und damit jetzt frei sind. Sechs bzw. sieben Jahre für die Älteren. Auch der 'Kronzeuge', für den der Staatsanwalt einen Rabatt von vier Jahren vorgesehen hatte, musste sechs Jahre einstecken. Ende eines (Lern)ProzessesDie detaillierte Begründung der strafmildernden und belastenden Umstände jedes Angeklagten hörten sich an wie eine Zusammenfassung der Kritik, die Prozessbeobachter_innen in den letzten zwei Jahren geäußert hatten. Es war die Rede von Vernichtung des Fischbestands durch ausländische Fangflotten, Giftmüllverklappung vor der Küste Somalias und kolonialistischer Justiz.Der Richter sprach sogar von "Subsistenzpiraterie", ein Begriff, der vor Prozessbeginn sicherlich nicht zu seinem Wortschatz gehörte, und so waren viele Anwesende überrascht von dem offensichtlichen Lernprozess. Die Begründung der Haftstrafen basiert auf zwei Dingen. Erstens, die Vermutung, dass es keine Zwangsrekrutierung gegeben habe, wie fast alle Angeklagten geltend gemacht hatten. Diese Argumentation war durch die standhafte Weigerung des Gerichts möglich geworden, auch nur einen Zeugen aus Somalia zu hören, der die Aussagen der Angeklagten hätte bestätigen können. Zweitens die angeblich professionelle Ausrüstung und die militärische Vorgehensweise der Somalier, angeblich bewiesen durch die verwendeten Schnellboote, Waffen und den Sachschaden an der Taipan. Feuer frei für Atalanta (1)Wer die Bilder der mit T-Shirts und Flip-Flops bekleideten Somalier bei ihrer Gefangennahme gesehen hat, fragt sich, wie denn nach Ansicht des Richters eine nicht-militärische Truppe aussehen würde. Und inwieweit die Einschüsse auf der Taipan durch das Dauerfeuer der holländischen Fregatte während der Befreiungsaktion entstanden sind, wurde nie untersucht.In vielen Aspekten musste der Richter zugeben, dass es ihm trotz 105 Verhandlungstagen nicht gelungen war, der Wahrheit näher zu kommen. So konnte nicht festgestellt werden, wer als Erster die Taipan geentert, wer das Ruder übernommen, und wer geschossen hatte. Allerdings gestand er den Angeklagten zu, nicht diejenigen zu sein, die die Aktion geplant hatten und dass sie keine Tötungsabsicht hatten. Der zaghafte Ansatz des Gerichts, anzuerkennen, dass es problematisch ist, Ereignisse vor der Küste Somalias mit deutschen Rechtsbegriffen zu erfassen, hat es nicht daran gehindert, lange Haftstrafen zu verhängen. Stattdessen glich die Urteilsbegründung stellenweise seelischer Körperverletzung. Zwei Punkte machten die Bereitschaft des Gerichts, eine Re-Traumatisierung in Kauf zu nehmen, besonders deutlich. Einer der Angeklagten hatte sein Alter mit 13 angegeben. Hätte das Gericht das akzeptiert, hätte er hier nicht in Untersuchungshaft genommen werden können und es hätte ihm kein Strafprozess gemacht werden können. Deshalb wurde alles unternommen, ihn älter zu machen. Seine Geburtsurkunde, Bescheinigungen der Schule und der eigenen Mutter wurden ignoriert mit der Begründung, dass es in Somalia keinen funktionierenden Staat gäbe und es daher auch keine gültigen Urkunden geben könne [vgl. Artikel in GWR 368]. Stattdessen wurden die zweifelhaften Methoden der Hamburger Gerichtsmedizin herangezogen. Der Angeklagte war nach seiner Ankunft in Hamburg ohne Übersetzer zu einer Altersfeststellung gebracht worden, wo er mit Hand- und Fußfesseln gewogen und seine Hand unter ein Röntgengerät gehalten wurde. Der junge Somalier, der noch nie moderne medizinische Geräte gesehen hatte, ging davon aus, dass ihm die Hand abgehackt werden würde. Ein anderer Angeklagter ist seit längerem psychisch krank. Sein kleiner Sohn war entführt worden, um ihn zur Begleichung seiner Schulden zu zwingen. Er hatte ausgesagt, an dem Überfall auf die Taipan teilgenommen zu haben, um seinen Sohn auslösen zu können, hatte dies aber in seinem Schlusswort nicht wiederholt. Für den Richter war seine Aussage damit unglaubwürdig. Der Angeklagte hätte also die für ihn traumatisierenden Geschehnisse wiederholen müssen, um glaubwürdig zu bleiben. Der Gedanke, dass es für den Angeklagten unerträglich sein könnte, die Geschichte nochmals erzählen müssen, ist dem Richter offensichtlich nicht gekommen. Die genannten Ungereimtheiten bestätigen die Einschätzung, dass es bei der gesamte Inszenierung, inklusive Urteilsbegründung, vor allem darum geht einen Millionen schweren Militäreinsatz gegenüber der Öffentlichkeit zu legitimieren. Dutzende hoch gerüstete Kriegsschiffe aus den Machtzentren der Welt sind nicht wegen ein handvoll Piraten mit alte Waffen und Flipflops im Einsatz, sondern weil es um die Kontrolle des Warenverkehrs zwischen den Produktions- und Konsum-Zonen geht. reclaim-the-seas.blogspot.com http://graswurzel.net/373/piraten.shtml |
Aktuelle Berichte vom Piratenprozess in Hamburg, sowie Hintergrundinformationen in englischer Sprache finden sich bei http://www.reclaim-the-seas.blogspot.com.
Sonntag, 4. November 2012
Ein Kommentar zum Urteil im Hamburger "Piraten"-Prozess
Dienstag, 14. August 2012
26.8.12 Kulturelel knastkundgebung
Somalische wunschmusik und die beste songs aus und über gefägnisse diese Welt.
Reden und Open Mic.
Planten und Blomen for dem Untersuchungsgefängniss.
Reden und Open Mic.
Planten und Blomen for dem Untersuchungsgefängniss.
Montag, 23. Januar 2012
Jubiläums Protokoll 70 Prozess Tag – 20.01.2012- Richter schließt Beweis Aufnahme und Angeklagter fragt ihm ob das Gericht nur für deutsche Gerechtigkeit hat.
Der zettel gehört mir. Allerdings sieht der zettel anderes aus als ich den abgegeben habe.
Der zettel war nicht beschädigt
Die erste Zeilen Nummer gehört meine Frau.
Ich habe versucht sie anzurufen , das erstmal war dran jemand der sie nicht kannte.
Die andere Nummer gehört mein Bruder.
Dagawayne bedeutet der mit den großen Ohren. Mein Bruder hat noch größere Ohren als ich .
Sein Beruf ist Zimmermann mit Piraterie hat er nichts zu tun.
Die letzten Telefon nummern ist von meine Mutter.
Ich habe den zettel nicht abgerissen.
Das Papier war ganz als es mir abgenommen würde.
So wie es vorgelegt wird hier würde es mir nicht abgenommen. Das muss der der das aufbewahrt hat erklären.
R: werden weitere fragen beantwortet?
Wann würde der zettel ihnen abgenommen?
Sind sie bereit den zettel den Gericht zu übergeben?
RA er möchte nicht das es zur Akte genommen wird, weil es nicht so ist wie es ihm abgenommen würde.
R:das würde bedeuten das es beschlagnahmt wird.
Staatsanwalt: beantragt beschlagnahme.
Zettel wird beschlagnahmt!
A: ich habe eine frage sie Herr Richter: Ich bin in Somalia zu Welt gekommen. Ich würde hier nach Deutschland verbracht, wir befinden uns hier in Deutschland .Ich kenne mich hier nicht aus. Ich weiß nicht was Gerechtigkeit hier ist.
Vertreten sie nur deutsche?
Aber alle andre haben auch das recht.
Bevor ich überhaupt was sage möchte ich wissen: gibt es hier Gerechtigkeit?
R: wir verhandeln hier seit 70 tage nach deutsche Prozessordnung die für jeden selbstverständlich gilt. Jeder angeklagter hat 2 Verteidiger und ein erhebliche teil des Verfahrens ist darauf gegangen die Situation in ihre Land zu Verstehen.
Eine frage an sie Herr Richter:
Sind sie verheiratet? Haben sie eine Frau?
Wissen sie alle Telefonate das ihre Frau macht? Kennen sie alle nummern?
Ich kann alles nachweisen, aber ich glaube sie wollen es nicht wissen.
A: ich habe eine frage sie Herr Richter: Ich bin in Somalia zu Welt gekommen. Ich würde hier nach Deutschland verbracht, wir befinden uns hier in Deutschland .Ich kenne mich hier nicht aus. Ich weiß nicht was Gerechtigkeit hier ist.
Vertreten sie nur deutsche?
Aber alle andre haben auch das recht.
Bevor ich überhaupt was sage möchte ich wissen: gibt es hier Gerechtigkeit?
Mittwoch, 21. Dezember 2011
65 Prozesstag"Ich hoffe Herr Vorsitzender das Gott sie hilft ein schnelles Urteil zu finden."
65 Prozesstag .21.12.2011 - Mehrere angeklagte sagen was zu ihren Wunsch sofort verurteilt zu werden. Einer angeklagter bittet das Gericht sein zeugen, den sie abgelehnt haben, doch anzuhören.
"Ich habe keine angst von ihre Verurteilung. Sie können mich so viel verurteilen wie sie wollen.
Nur sofort!"
A:
Ich möchte das hohe Gericht, die verehrte Richter, grüßen.
Ich beantrage die Schöffen das sie mich beurteilen. Ich bin seit 2 Jahre in Haft.
Ich kann nicht mehr leben.
Ich hoffe es kommt zu einem Urteil, so Gott will.
Ich habe rede und Antwort gestanden, ich bitte sie das sie das würdigen um mich zu beurteilen.
Bitte zögern sie nicht.
Ich möchte gerne mit ein neuen leben weiter anfangen.Meine Kinder warten, ich möchte Geld verdienen.
Ich kann nicht wie ein Schüler hier ewig sitzen und mir das anhören.
Bitte verurteilen sie mich.
Sehr verehrte Richter.
Ich habe keine angst von ihre Verurteilung. Sie können mir so viel verurteilen wie sie wollen.
Nur sofort!
B:
Ich möchte auch was sagen.Ich möchte Herr verehrte Richter sie grüßen und den Staatsanwalt.
Ich bin der erste der gestanden hat und mitgewirkt hatte.
Sie müssen wissen das ich im Gefängnis noch kränker geworden bin als ich war.
Ich muss mich überwinden um hier zu reden.
Ich möchte das hohe Gericht herantragen das ich mich anschließe: ich möchte verurteilt werden.
Ich möchte mein leben neu beginnen.
C:
Ich Grüße die verehrte Richter, Gericht , Wächter .
Ich tue auch den Staatsanwalt grüßen.
Ich möchte zwei Dinge bemerken:
über meine leben Situation und die Lebensverhältnisse in Somalia haben die RA ihnen viel erklärt.
Mit viel Recherche Arbeit haben mein RA geschafft die zeugen zu finden in Somalia und sie den Gericht als zeugen benannt.
Das Gericht hat nachdem sie es gehört haben gesagt das es nicht möglich ist.
Ich möchte deswegen nochmals anregen das mein Familie von mir abhängig ist .
Ich kann ihnen sagen an wem sie sich wenden können.
Ich bin in Gedanken bei meine Familie.
Deswegen beantrage ich sehr geehrtes Gericht : wie sie es für richtig halten vorzugehen und mich verurteilen .
D:
Ich Grüße auch das hohe Gericht. Auch die Wächter und die RA .
Sehr verehrte Richter : ich frage sie:
Halten sie es für recht das jemand der sich retten kann ,das er sich retten soll , muss?
Und als zweites:
ich möchte das mein zeuge angehört wird.
Sie haben mit ihm telefoniert in Somalia gibt es nicht vergleichbares Prozessordnung wie hier.
Er sagt was er gerade gehört hat.Die Gesetze sind nicht so wie hier.
Sie haben mit ihm telefoniert und er hat ihnen gesagt das ich entführt würde...
Sie müssen, und ich hoffe das sie das möchten , mit Sorgfalt überprüfen..
Ich möchte mich retten.
E:
Hohes Gericht, Staatsanwaltschaft, RA, Wächter, Publikum!
Ich wünsche ein guten morgen!
Ich möchte nur sagen das ich Menschen würdig leben möchte.
Ich bin erkrankt, ich habe Gefühle.
Ich hoffe sie verstehen meine Worte und ich habe Vertrauen nach ihren recht hier verurteilt zu werden .Ich bin seit 13 Monate und warte auf Beurteilung.
Bitte verurteilen sie mich schnell.
Ich hoffe das sie Herr vorsitzenden das Gott sie hilft ein schnelles Urteil zu finden.
Ich möchte die Situation erzählen wo ich mich befunden habe.
Ich bin nicht anwesend
Ich fühle mich gefangen in mein Erkrankung.
Ich kann nicht mehr, machen sie Schluss!
Ich habe mein RA gesagt keine Anträge mehr zu stellen.
Schluss!
Sie können mich verurteilen .Ich denke an meine Kinder, sie haben Hunger
machen sie Schluss
Sie werden mich nicht mehr als ihren Vater erkennen.
Jedes mal das ich versuche die Situation hier zu erklären glauben sie es mir nicht.
Ich flehe sie an: verurteilen sie mich sofort
Ich kann nicht mehr.
"Ich habe keine angst von ihre Verurteilung. Sie können mich so viel verurteilen wie sie wollen.
Nur sofort!"
A:
Ich möchte das hohe Gericht, die verehrte Richter, grüßen.
Ich beantrage die Schöffen das sie mich beurteilen. Ich bin seit 2 Jahre in Haft.
Ich kann nicht mehr leben.
Ich hoffe es kommt zu einem Urteil, so Gott will.
Ich habe rede und Antwort gestanden, ich bitte sie das sie das würdigen um mich zu beurteilen.
Bitte zögern sie nicht.
Ich möchte gerne mit ein neuen leben weiter anfangen.Meine Kinder warten, ich möchte Geld verdienen.
Ich kann nicht wie ein Schüler hier ewig sitzen und mir das anhören.
Bitte verurteilen sie mich.
Sehr verehrte Richter.
Ich habe keine angst von ihre Verurteilung. Sie können mir so viel verurteilen wie sie wollen.
Nur sofort!
B:
Ich möchte auch was sagen.Ich möchte Herr verehrte Richter sie grüßen und den Staatsanwalt.
Ich bin der erste der gestanden hat und mitgewirkt hatte.
Sie müssen wissen das ich im Gefängnis noch kränker geworden bin als ich war.
Ich muss mich überwinden um hier zu reden.
Ich möchte das hohe Gericht herantragen das ich mich anschließe: ich möchte verurteilt werden.
Ich möchte mein leben neu beginnen.
C:
Ich Grüße die verehrte Richter, Gericht , Wächter .
Ich tue auch den Staatsanwalt grüßen.
Ich möchte zwei Dinge bemerken:
über meine leben Situation und die Lebensverhältnisse in Somalia haben die RA ihnen viel erklärt.
Mit viel Recherche Arbeit haben mein RA geschafft die zeugen zu finden in Somalia und sie den Gericht als zeugen benannt.
Das Gericht hat nachdem sie es gehört haben gesagt das es nicht möglich ist.
Ich möchte deswegen nochmals anregen das mein Familie von mir abhängig ist .
Ich kann ihnen sagen an wem sie sich wenden können.
Ich bin in Gedanken bei meine Familie.
Deswegen beantrage ich sehr geehrtes Gericht : wie sie es für richtig halten vorzugehen und mich verurteilen .
D:
Ich Grüße auch das hohe Gericht. Auch die Wächter und die RA .
Sehr verehrte Richter : ich frage sie:
Halten sie es für recht das jemand der sich retten kann ,das er sich retten soll , muss?
Und als zweites:
ich möchte das mein zeuge angehört wird.
Sie haben mit ihm telefoniert in Somalia gibt es nicht vergleichbares Prozessordnung wie hier.
Er sagt was er gerade gehört hat.Die Gesetze sind nicht so wie hier.
Sie haben mit ihm telefoniert und er hat ihnen gesagt das ich entführt würde...
Sie müssen, und ich hoffe das sie das möchten , mit Sorgfalt überprüfen..
Ich möchte mich retten.
E:
Hohes Gericht, Staatsanwaltschaft, RA, Wächter, Publikum!
Ich wünsche ein guten morgen!
Ich möchte nur sagen das ich Menschen würdig leben möchte.
Ich bin erkrankt, ich habe Gefühle.
Ich hoffe sie verstehen meine Worte und ich habe Vertrauen nach ihren recht hier verurteilt zu werden .Ich bin seit 13 Monate und warte auf Beurteilung.
Bitte verurteilen sie mich schnell.
Ich hoffe das sie Herr vorsitzenden das Gott sie hilft ein schnelles Urteil zu finden.
Ich möchte die Situation erzählen wo ich mich befunden habe.
Ich bin nicht anwesend
Ich fühle mich gefangen in mein Erkrankung.
Ich kann nicht mehr, machen sie Schluss!
Ich habe mein RA gesagt keine Anträge mehr zu stellen.
Schluss!
Sie können mich verurteilen .Ich denke an meine Kinder, sie haben Hunger
machen sie Schluss
Sie werden mich nicht mehr als ihren Vater erkennen.
Jedes mal das ich versuche die Situation hier zu erklären glauben sie es mir nicht.
Ich flehe sie an: verurteilen sie mich sofort
Ich kann nicht mehr.
Dienstag, 15. November 2011
56 day of Court seen in drawings. "Tell them we are also Europe..."
![]() |
| the judge refuses Dagawayne as witness on the fone because he would not know which Dagawayne it is. |
![]() | |
| Reading in court a notice that was in the belongings of the acused together with handys sim cards and more personnal staff, where among others things is written: Tell them we are also Europe! |
![]() |
| Lawyers complain that the judge plays ping pong with their Motions |
![]() |
| Two worlds... |
Freitag, 11. November 2011
Ein Jahr Hamburger „Piratenprozess“: U-Haftentlassung für die minderjährigen Angeklagten!
Presse-Information
10. November 2011
Ein Jahr Hamburger „Piratenprozess“:
U-Haftentlassung für die minderjährigen Angeklagten!
BeobachterInnen des Hamburger Prozesses gegen zehn mutmaßliche Piraten fordern die zuständige Kammer des Landgerichts Hamburg erneut auf, die drei minderjährigen Somalier endlich aus der JVA Hahnöfersand zu entlassen. Zu den ProzessbegleiterInnen zählen die Gruppen kein mensch ist illegal Hamburg, die Dritte-Welt-Hafengruppe Hamburg und das Eine Welt Netzwerk Hamburg.
Der Kommissar des Europarates für Menschenrechte, Thomas Hammarberg, hat in verschiedenen Statements darauf hingewiesen, dass Minderjährigen in Haft oft Bildung verwehrt würde und sie dort Gewalt und Missbrauch ausgesetzt seien. Darüber hinaus sei es erwiesen, dass die Haft besonders auf Jugendliche negative psychologische Auswirkungen habe, die sich verschlimmerten, je länger die Haft andauere.
Seit anderthalb Jahren befinden sich zehn Somalier in Untersuchungshaft. Sie sind angeklagt, das Containerschiff Taipan im April 2010 mit Waffengewalt überfallen zu haben. Drei von ihnen sind Jugendliche und Heranwachsende. Vor fast einem Jahr, am 21. November, begann der Prozess; über 50 Verhandlungstage liegen schon hinter den Angeklagten. Anwälte haben im Prozess deutlich gemacht, dass keine Fluchtgefahr bestehe, die Mandanten Meldeauflagen erfüllen und sich dem Prozess nicht entziehen würden. Selbst eine hohe Strafe und die Aussicht auf den prekären Status Duldung würde ihre Mandanten derzeit nicht dazu bringen, nach Somalia zurückzukehren. Dort herrscht Krieg und einige Angeklagte haben den Kontakt zu ihren auf der Flucht befindlichen Familien verloren.
Auf mehr als drei bisherige Haftentlassungsanträge wurde mit dem Ältermachen der Minderjährigen und eines zur Tatzeit Strafunmündigen, mit dem Ignorieren einer somalischen Geburtsurkunde und der Verschärfung der Tatvorwürfe reagiert. Letzte Woche versuchte die Staatsanwaltschaft sogar, die Beweisaufnahme ohne Rücksicht auf die Jugendgerichtshilfe und die Vormünder abzuschließen.
Einige Anwälte wie auch kritische ProzessbeobachterInnen kritisieren – neben zahlreichen anderen Aspekten – das Messen mit zweierlei Maß: Die Jugendlichen sind, verglichen mit Gleichaltrigen aus Hamburg, außergewöhnlich lange in Untersuchungshaft. „Zudem erfolgen die im Jugendrecht vorgesehenen erzieherischen Maßnahmen nicht“, sagt Michaela Goedecke von der Gruppe kein mensch ist illegal Hamburg. Eine altersgerechte Unterbringung sei dringend erforderlich.
Die kritischen BegleiterInnen fragen sich, warum die altersgerechte Unterbringung so hartnäckig verwehrt wird. Wird – was unzulässig wäre und wissenschaftlich widerlegt ist – eine generalpräventive Wirkung erhofft oder sind die Gründe für die Ungleichbehandlung schlicht rassistisch? Oder steht unausgesprochen das Interesse Deutschlands, seine Militäroperation am Horn von Afrika zu legitimieren hinter diesem Prozess und der unverhältnismäßig langen Inhaftierung Jugendlicher?
Nächster Prozesstag ist Montag, der 14.11., um 10 Uhr.
Pressekontakt: Reimer Dohrn, Telefon 0152 08613690
Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V., Große Bergstraße 255, 22767 Hamburg
Telefon: 040 - 35 89 386, www.ewnw.de
10. November 2011
Ein Jahr Hamburger „Piratenprozess“:
U-Haftentlassung für die minderjährigen Angeklagten!
BeobachterInnen des Hamburger Prozesses gegen zehn mutmaßliche Piraten fordern die zuständige Kammer des Landgerichts Hamburg erneut auf, die drei minderjährigen Somalier endlich aus der JVA Hahnöfersand zu entlassen. Zu den ProzessbegleiterInnen zählen die Gruppen kein mensch ist illegal Hamburg, die Dritte-Welt-Hafengruppe Hamburg und das Eine Welt Netzwerk Hamburg.
Der Kommissar des Europarates für Menschenrechte, Thomas Hammarberg, hat in verschiedenen Statements darauf hingewiesen, dass Minderjährigen in Haft oft Bildung verwehrt würde und sie dort Gewalt und Missbrauch ausgesetzt seien. Darüber hinaus sei es erwiesen, dass die Haft besonders auf Jugendliche negative psychologische Auswirkungen habe, die sich verschlimmerten, je länger die Haft andauere.
Seit anderthalb Jahren befinden sich zehn Somalier in Untersuchungshaft. Sie sind angeklagt, das Containerschiff Taipan im April 2010 mit Waffengewalt überfallen zu haben. Drei von ihnen sind Jugendliche und Heranwachsende. Vor fast einem Jahr, am 21. November, begann der Prozess; über 50 Verhandlungstage liegen schon hinter den Angeklagten. Anwälte haben im Prozess deutlich gemacht, dass keine Fluchtgefahr bestehe, die Mandanten Meldeauflagen erfüllen und sich dem Prozess nicht entziehen würden. Selbst eine hohe Strafe und die Aussicht auf den prekären Status Duldung würde ihre Mandanten derzeit nicht dazu bringen, nach Somalia zurückzukehren. Dort herrscht Krieg und einige Angeklagte haben den Kontakt zu ihren auf der Flucht befindlichen Familien verloren.
Auf mehr als drei bisherige Haftentlassungsanträge wurde mit dem Ältermachen der Minderjährigen und eines zur Tatzeit Strafunmündigen, mit dem Ignorieren einer somalischen Geburtsurkunde und der Verschärfung der Tatvorwürfe reagiert. Letzte Woche versuchte die Staatsanwaltschaft sogar, die Beweisaufnahme ohne Rücksicht auf die Jugendgerichtshilfe und die Vormünder abzuschließen.
Einige Anwälte wie auch kritische ProzessbeobachterInnen kritisieren – neben zahlreichen anderen Aspekten – das Messen mit zweierlei Maß: Die Jugendlichen sind, verglichen mit Gleichaltrigen aus Hamburg, außergewöhnlich lange in Untersuchungshaft. „Zudem erfolgen die im Jugendrecht vorgesehenen erzieherischen Maßnahmen nicht“, sagt Michaela Goedecke von der Gruppe kein mensch ist illegal Hamburg. Eine altersgerechte Unterbringung sei dringend erforderlich.
Die kritischen BegleiterInnen fragen sich, warum die altersgerechte Unterbringung so hartnäckig verwehrt wird. Wird – was unzulässig wäre und wissenschaftlich widerlegt ist – eine generalpräventive Wirkung erhofft oder sind die Gründe für die Ungleichbehandlung schlicht rassistisch? Oder steht unausgesprochen das Interesse Deutschlands, seine Militäroperation am Horn von Afrika zu legitimieren hinter diesem Prozess und der unverhältnismäßig langen Inhaftierung Jugendlicher?
Nächster Prozesstag ist Montag, der 14.11., um 10 Uhr.
Pressekontakt: Reimer Dohrn, Telefon 0152 08613690
Die Englishe Version finden Sie :
www.reclaim-the-seas.blogspot.com
______________________________________Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V., Große Bergstraße 255, 22767 Hamburg
Telefon: 040 - 35 89 386, www.ewnw.de
Freitag, 12. August 2011
Fluchthilfe durch kritische Prozessbegleitung?
Presse-Information12. August 2011
Gericht lehnt Haftentlassung im Hamburger Piratenprozess ab!
Offenbar gehen dem Hamburger Landgericht nun endgültig die Argumente aus: Statt die unangemessen lange Untersuchungshaft der Angeklagten aus Somalia endlich zu beenden und den Anträgen der Anwälte auf Haftentlassung zu folgen, wird auf abenteuerliche Weise eine neue Begründung für die angebliche Fluchtgefahr aus dem Hut gezaubert: Solidarische Menschen und kritische ProzessbegleiterInnen werden verleumdet. Sie würden als FluchthelferInnen für die teilweise minderjährigen Somalier bereit stehen, so die Behauptung des Gerichts!
„Diejenigen Prozessbeteiligten, denen wir gerne zur Flucht verhelfen würden, sind der Richter und die Staatsanwaltschaft“ sagt Michaela Goedecke von der Gruppe kein mensch ist illegal Hamburg.
Abgesehen davon, dass das Gericht seine Quellen verschweige, die solche absurden Anschuldigungen zu belegen meinen, werde auf diese Weise der Solidaritätsbegriff und eine kritische Prozessbeobachtung diffamiert, sagen das Eine Welt Netzwerk Hamburg, kein mensch ist illegal Hamburg und die Dritte-Welt-Hafengruppe Hamburg.
Seit anderthalb Jahren befinden sich die zehn Somalier, die angeklagt sind, das Containerschiff Taipan im April 2010 mit Waffengewalt überfallen zu haben, in Haft. Am 15. August läuft der Prozess nach einer längeren Pause weiter. Auf bisherige Haftentlassungsanträge wurde mit dem Ältermachen der Minderjährigen und eines zur Tatzeit Strafunmündigen, mit dem Ignorieren einer somalischen Geburtsurkunde und der Verschärfung der Tatvorwürfe reagiert.
Einige Anwälte wie auch ProzessbeobachterInnen kritisieren – neben zahlreichen anderen Aspekten – das Messen mit zweierlei Maß: Die Jugendlichen sind, verglichen mit Gleichaltrigen aus Hamburg und selbst denjenigen, die einen Menschen auf dem Gewissen haben, außergewöhnlich lange in Untersuchungshaft. Üblich sind in Hamburg sechs Monate, zudem erfolgen die im Jugendrecht vorgesehenen erzieherischen Maßnahmen nicht.
Die jugendlichen Somalier in der Haftanstalt Hahnöfersand bitten seit langem darum, mehr als alle zwei Wochen eine Stunde Deutschunterricht zu bekommen. Weit mehr Stunden könnten ihnen und anderen Gefangenen von einer Deutschlehrerin angeboten werden. Offensichtlich sind sich aber die Justizvollzugsanstalt und das Gericht in ihrer paranoiden Solidaritätsangst einig: der unentgeltlich angebotene Deutschunterricht wird mit dem fadenscheinigen Argument der „Gleichbehandlung“ aller Gefangenen abgelehnt.
Weitere – fadenscheinige - Gründe, warum laut Gericht die Fluchtgefahr bestehen bleibe: Es gebe eine somalische Diaspora in Europa, die auch Geld nach Somalia überweisen und ein Untertauchen ermöglichen würde, außerdem würden die Angeklagten nur einen Duldungsstatus erhalten.
Andere Untersuchungshäftlinge, insbesondere aus Hamburg - die nicht von Somalia nach Deutschland verfrachtet wurden - haben hier Freunde, Geld, Familie. Und aus vielen Ländern der Erde gibt es eine Diaspora in Europa, die meisten überweisen Geld in ihre Herkunftsländer! Einige der Untersuchungshäftlinge haben auch nur einen Duldungsstatus – und werden dennoch nach einigen Monaten aus der Untersuchungshaft entlassen.
Anwälte haben im Prozess deutlich gemacht, dass keine Fluchtgefahr bestehe, die Mandanten Meldeauflagen erfüllen und sich dem Prozess nicht entziehen würden. Selbst eine hohe Strafe und die Aussicht auf den prekären Status Duldung würde ihre Mandanten derzeit nicht dazu bringen, nach Somalia zurückzukehren. Dort herrscht Hunger, Krieg und einige Angeklagte haben den Kontakt zu ihren auf der Flucht befindlichen Familien verloren.
Die kritischen ProzessbegleiterInnen, darunter die Gruppe kein mensch ist illegal Hamburg, die Dritte-Welt-Hafengruppe Hamburg und das Eine Welt Netzwerk Hamburg, werden diese hilflosen Versuche, die Angeklagten und die solidarischen Menschen gegeneinander ausspielen zu wollen, nicht zulassen. Sie fordern die Einstellung des Verfahrens, die sofortige Haftentlassung aller im Piratenprozess Angeklagten und Schluss mit der Diffamierung von kritischen ProzessbegleiterInnen.
Gericht lehnt Haftentlassung im Hamburger Piratenprozess ab!
Offenbar gehen dem Hamburger Landgericht nun endgültig die Argumente aus: Statt die unangemessen lange Untersuchungshaft der Angeklagten aus Somalia endlich zu beenden und den Anträgen der Anwälte auf Haftentlassung zu folgen, wird auf abenteuerliche Weise eine neue Begründung für die angebliche Fluchtgefahr aus dem Hut gezaubert: Solidarische Menschen und kritische ProzessbegleiterInnen werden verleumdet. Sie würden als FluchthelferInnen für die teilweise minderjährigen Somalier bereit stehen, so die Behauptung des Gerichts!
„Diejenigen Prozessbeteiligten, denen wir gerne zur Flucht verhelfen würden, sind der Richter und die Staatsanwaltschaft“ sagt Michaela Goedecke von der Gruppe kein mensch ist illegal Hamburg.
Abgesehen davon, dass das Gericht seine Quellen verschweige, die solche absurden Anschuldigungen zu belegen meinen, werde auf diese Weise der Solidaritätsbegriff und eine kritische Prozessbeobachtung diffamiert, sagen das Eine Welt Netzwerk Hamburg, kein mensch ist illegal Hamburg und die Dritte-Welt-Hafengruppe Hamburg.
Seit anderthalb Jahren befinden sich die zehn Somalier, die angeklagt sind, das Containerschiff Taipan im April 2010 mit Waffengewalt überfallen zu haben, in Haft. Am 15. August läuft der Prozess nach einer längeren Pause weiter. Auf bisherige Haftentlassungsanträge wurde mit dem Ältermachen der Minderjährigen und eines zur Tatzeit Strafunmündigen, mit dem Ignorieren einer somalischen Geburtsurkunde und der Verschärfung der Tatvorwürfe reagiert.
Einige Anwälte wie auch ProzessbeobachterInnen kritisieren – neben zahlreichen anderen Aspekten – das Messen mit zweierlei Maß: Die Jugendlichen sind, verglichen mit Gleichaltrigen aus Hamburg und selbst denjenigen, die einen Menschen auf dem Gewissen haben, außergewöhnlich lange in Untersuchungshaft. Üblich sind in Hamburg sechs Monate, zudem erfolgen die im Jugendrecht vorgesehenen erzieherischen Maßnahmen nicht.
Die jugendlichen Somalier in der Haftanstalt Hahnöfersand bitten seit langem darum, mehr als alle zwei Wochen eine Stunde Deutschunterricht zu bekommen. Weit mehr Stunden könnten ihnen und anderen Gefangenen von einer Deutschlehrerin angeboten werden. Offensichtlich sind sich aber die Justizvollzugsanstalt und das Gericht in ihrer paranoiden Solidaritätsangst einig: der unentgeltlich angebotene Deutschunterricht wird mit dem fadenscheinigen Argument der „Gleichbehandlung“ aller Gefangenen abgelehnt.
Weitere – fadenscheinige - Gründe, warum laut Gericht die Fluchtgefahr bestehen bleibe: Es gebe eine somalische Diaspora in Europa, die auch Geld nach Somalia überweisen und ein Untertauchen ermöglichen würde, außerdem würden die Angeklagten nur einen Duldungsstatus erhalten.
Andere Untersuchungshäftlinge, insbesondere aus Hamburg - die nicht von Somalia nach Deutschland verfrachtet wurden - haben hier Freunde, Geld, Familie. Und aus vielen Ländern der Erde gibt es eine Diaspora in Europa, die meisten überweisen Geld in ihre Herkunftsländer! Einige der Untersuchungshäftlinge haben auch nur einen Duldungsstatus – und werden dennoch nach einigen Monaten aus der Untersuchungshaft entlassen.
Anwälte haben im Prozess deutlich gemacht, dass keine Fluchtgefahr bestehe, die Mandanten Meldeauflagen erfüllen und sich dem Prozess nicht entziehen würden. Selbst eine hohe Strafe und die Aussicht auf den prekären Status Duldung würde ihre Mandanten derzeit nicht dazu bringen, nach Somalia zurückzukehren. Dort herrscht Hunger, Krieg und einige Angeklagte haben den Kontakt zu ihren auf der Flucht befindlichen Familien verloren.
Die kritischen ProzessbegleiterInnen, darunter die Gruppe kein mensch ist illegal Hamburg, die Dritte-Welt-Hafengruppe Hamburg und das Eine Welt Netzwerk Hamburg, werden diese hilflosen Versuche, die Angeklagten und die solidarischen Menschen gegeneinander ausspielen zu wollen, nicht zulassen. Sie fordern die Einstellung des Verfahrens, die sofortige Haftentlassung aller im Piratenprozess Angeklagten und Schluss mit der Diffamierung von kritischen ProzessbegleiterInnen.
Donnerstag, 21. April 2011
Jung Media Activists form different Countries visiting the Trial on the 20.4.
..I was so amazed to enter the court for the first time but i never knew that before someone enter the court you have to be properly search as if as you want to to travel by flight but it was ok as they are trying to protect there country.
It was really ok for me to do some follow up about this ten (10) Pirates fro Somalia, and what i learnt from the discussion today that this people have no good resources in there country and the country was so poor that why they do suck kind of act. But in the other hand, the Western Countries will come to Africa and collect all our resources and try to build up there countries whilst Africa will remain poor and no punishment will be given to them, but as soon an Africa did something the whole world will start to work on there laws that governs them so that they will punish Africa, and when someone is cut he or she will be put into prison for years without taken any decision which is not good.The Pirates face the court today and below are some informations which you can follow.
http://media.jogspace.net/de/2011/04/21/piraten-prozesse-in-hh/
It was really ok for me to do some follow up about this ten (10) Pirates fro Somalia, and what i learnt from the discussion today that this people have no good resources in there country and the country was so poor that why they do suck kind of act. But in the other hand, the Western Countries will come to Africa and collect all our resources and try to build up there countries whilst Africa will remain poor and no punishment will be given to them, but as soon an Africa did something the whole world will start to work on there laws that governs them so that they will punish Africa, and when someone is cut he or she will be put into prison for years without taken any decision which is not good.The Pirates face the court today and below are some informations which you can follow.
The group were captured by a Dutch marine commando and taken to Netherlands and from there they were extradited to Germany to stand trial in Hamburg. Hamburg being the city where the ship’s owner’s multi-national company is registered.More about the background of the trials and the 10 somalien,
http://media.jogspace.net/de/2011/04/21/piraten-prozesse-in-hh/
Mittwoch, 13. April 2011
Prozess Termine bis ende August!
18.04.11. kein Prozess!
27.05.2011, 9.00 Uhr
20.06.2011, 13.00 Uhr
22.06.2011, 9.00 Uhr
- 12.07.2011, 9.00 Uhr
- 15.07.2011, 9.00 Uhr
- 15.08.2011, 9.00 Uhr
- 17.08.2011, 9.00 Uhr
- 18.08.2011, 9.00 Uhr
- 22.08.2011, 9.00 Uhr
- 23.08.2011, 9.00 Uhr
- 26.08.2011, 9.00 Uhr
20.04.11. Mathies- Hinrichs
04.05.11 De Wind
27.04.11 Hinrichs
04.05.11 De Wind
27.04.11 Hinrichs
dazwischen unklar auf ankündigungen warten1
27.05.2011, 9.00 Uhr
20.06.2011, 13.00 Uhr
22.06.2011, 9.00 Uhr
- 12.07.2011, 9.00 Uhr
- 15.07.2011, 9.00 Uhr
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- 17.08.2011, 9.00 Uhr
- 18.08.2011, 9.00 Uhr
- 22.08.2011, 9.00 Uhr
- 23.08.2011, 9.00 Uhr
- 26.08.2011, 9.00 Uhr
Dienstag, 22. März 2011
Alle reden von Nordafrika,wir auch!
Samstag 9.4.2011, 20.15 Uhr
Buttclub, St. Pauli Hafenstrasse 126, 20359 Hamburg Aus dem Drehbuch: Städtische Mythen, Nomadische Träume, Piratische Demokratie und tanzendes Klassenbewusstsein. Geschichte und Geschichten der Piraterie, Barbaresken und Renegaten, Sklavenkassen und Türkenpässe Das Bild des Maghreb des 17. - 19. Jahrhunderts Gwin und Hughson, Verbotene Liebe Feinde der Welt?! Wer ist wann,warum und wie lange ein Pirat und was sind die Anderen? Das Verhältnisses der Europäer zu den Barbaresken zeigte,wie lang der Weg sein konnte bis Piratenstaaten zu anerkannten Staaten wurden und wie kurz, bis dieser Status aus machtpolitischen Gründen wieder zurückgenommen wurde. Omega Zentauri vom Traum der Femministischen Piraterie Der Renegatenadmiral Murat Reis Über den Holländer Jan Janzoon van Haarlem,der als maroccanischer Korsar Murat Reis sogar Irland und Island überfiel und später Präsident von der Republik Sale/Rabat wurde Die Prekäre Seite der Ökonomie "Ist es recht,dass wir Algerier,Tunetaner und Tripolitaner Seeräuber nennen?" Wie der Mythos der Barbareskenküste dazu beiträgt, das Mittelalterliche Bild des bedrohlichen, islamischen Glaubensfeindes bis an unsere Gegenwart heran, immer weiter am Leben zu erhalten Wie komische Heilige wohlgefällige Städte unsicher machen Von Amrum nach Algier und zurück Das unglaubliche Leben des Friesischen Schiffsjungen Hark Olufs am Hofe des Bey von Constantine Der nach seiner Rückkehr der reichste Bewohner Amrums war, Türkische Kleidung trug, stets Arabisch sprach, und den Tabakrauch durch die Nase ausstieß Näheres bei passender Musik und kultivierten Getränken mit Frank John, Hagar Groeteke und Frederike Freifrau zu Guttenberg
Montag, 21. März 2011
Nächste Veranstaltungen 14.04. und 28.04.
Donnerstag, 14.04.2011, 19.00 Uhr Centro Sociale, Sternstr. 2
Die Piraten führen uns an der Nase herum (Oberst Ulrich Kirsch, Vors. d. Bundeswehrverbandes)
Wir freuen uns an diesem Abend auf die spannenden Berichte eines Piratologen vom AK Angreifbare Traditionspflege. Er wird uns einiges über das Somalia von heute, Piraten damals und heute erzählen und auch über piratische Ehrenkodizes. Wir wollen über die Tra dition der Piraterie in Ostafrika, deren Verankerung in der Gesellschaft und auch die dem zugrunde liegende Sozialstruktur sprechen.
-------------------------------------------------------------------------------- Donnerstag, 28.04.2011, 19.00 Uhr
Centro Sociale, Sternstr. 2 Wir haben eine Stimme und wir werden immer lauter! Weil es in Somalia seit 1991 keinen Staat mehr gibt, kann es in Somalia auch keine staatliche Verfolgung geben. Wo es aber keine staatliche Verfolgung gibt, gibt es keinen Fluchtgrund und ohne den keine feste Aufenthaltsbewilligung! (Bundesamt für Flüchtlinge in der Schweiz) 2007: Protestmarsch somalischer Flüchtlinge von Zürich nach Bern zu Fuß durch die winterliche Schweiz. 2010: Wochenlange Besetzung eines Parks neben dem Bundeshaus in Bern. Aneignung öffentlicher Räume um nicht länger unsichtbar und ungehört zu bleiben. Es geht um den Kampf nicht nur somalischer Flüchtlinge gegen rassistische Sondergesetze und für gesellschaft liche Teilhabe: für Perspektiven, Chancen auf Ausbildung, Beruf, und Zukunft durch eine kollek tive Regularisierung. Mit Abdulahi Asis Mahamud Qalimow, Politologe aus Zürich.
Samstag, 12. Februar 2011
Prozess fällt aus: 14 und 16 Februar 2011 !
Strafverfahren gegen zehn somalische Angeklagte vor dem
Landgericht Hamburg
Hauptverhandlung unterbrochen
11. Februar 2011
In dem Verfahren gegen zehn somalische Angeklagte wegen eines Angriffs auf den Seeverkehr in Tateinheit mit erpresserischem Menschenraub ist die Hauptverhandlung vor der Großen Strafkammer 3 des Landgerichts Hamburg wegen Erkrankung eines Angeklagten unterbrochen worden. Die für den 14. und den 16. Februar geplanten Verhandlungstermine finden nicht statt. Die Verhandlung soll am 21. Februar um 9.00 Uhr fortgesetzt werden.
Samstag, 29. Januar 2011
Von Mogadischu nach München, von Asmara nach Athen-03.02.11. 19.00 uhr
Von Mogadischu nach München, von Asmara nach Athen
Donnerstag, 03.02.2011, 19.00 Uhr Fabrik,Gängeviertel, Valentinskamp 39 Mr. X trafen wir auf dem No Border Camp auf Lesbos 2009. Mr. X erzählt von seiner unwegsamen Reise von Somalia nach Europa und durch Europa und dass ist nicht etwa geografisch gemeint. Nein, es bezeichnet die EU, die, unterstützt von der Grenzschutzagentur Frontex, mit Mitteln die eher an ein Kriegszenario erinnern ihre Grenzen abzuschotten gegen Flüchtlinge, Migrant_innen und Arme. Nach dem Camp durchreiste Mr. X das weitere Europa. Er hat Aufenthalt in Ungarn und darf sich sogar bewegen. Auch Aida Ibrahim war als antirassistische Aktivistin auf dem Camp mit dabei. Sie ist später noch mehrere Male nach Athen gefahren um Interviews mit Flüchtlingen und Migrant_innen zu machen. S. kommt aus Somalia. Er ist Asylbewerber in München. Da Asylbewerber in Deutschland der sogenannten Residenzpflicht unterworfen sind und sich in dem ihnen zugewiesenen Landkreis aufzuhalten haben, häufig genug weit ab von jeglicher "Zivilisation", benötigt er eine Reisegenehmigung. Die hat er mit der Hilfe des bayerischen Flüchtlingsrats bekommen. Ausklang mit somalischer und eritreischer Musik . Weitere Veranstaltungen unter anderem zu Giftmüllverklappung, Fischraub und zur Situation der Seeleute sind geplant. Zusätzlich wird es eine Hafenrundfahrten zum Thema am 26. Februar 2011 um 15.Uhr geben Genauere Infos findet ihr unter:
http://kein-mensch-ist-illegal-hh.blogspot.com http://www.hafengruppe-hamburg.de
Hallo sagt der Freundeskreis der Subsistenzpiraterie und kein Mensch ist illegal
Hallo sagt der Freundeskreis der Subsistenzpiraterie und kein Mensch ist illegal,
wir grüssen Heute besonders die Somalischen Gefangenen,um ihnen zu zeigen,dass nicht allen Einwohnerinnen und Einwohnern gleichgültig ist,das man sie hierher verschleppt hat um sie in unserer Stadt ins Gefängniss zu stecken und ihnen nach deutschen Recht den Prozess zu machen
Wir haben uns ein bisschen mit den Ursachen der Piraterie beschäftigt und fragen uns.
Warum stehen nicht die Leute vor Gericht,die Giftmüll vor Somalias Küste versenkt haben,
die massenhaft Waffen in den Bürgerklieg verkaufen,
Die mit schwimmenden Fischfabriken die Meere vor Somalia leer fischen,
Die mit deutschem Geld, Somalische Soldaten und Polizisten in Uganda ausbilden,die dann mit deutschen Waffen bei irgendeiner Miliz in Somalia anheuern und den Konflickt im wahrsten Sinne des Wortes anfeuern.
Die selbst nicht ausschliessen können Minderjährige im kämpfen und töten auszubilden.
Aber Menschen die sich einfach nemen was ihnen vorenthalten wird,über die Niederlande nach Hamburg verschleppen,um sie hier vor Gericht zu stellen.
Mit welchem Ziehl?
Damit wir alle sehen was passiert,falls wir auf die Idee kommen sollten Schiffe zu kapern?
In der Elbe oder auf der Nordsee,vielleicht vor Cuxhaven oder Helgoland mit Mutterschiff?
Oder glauben sie,dass sich das in Somalia rumspricht,und die Leute dort vor lauter Angst lieber klaglos verhungern?
Oder ist es eher ein Zeichen an uns Alle,die sich nicht wiederspruchslos ausplündern lassen wollen.
Seht unsere Kriegsschiffe,seht wie lang unser starker Arm ist,kuscht oder wir holen euch ab und stecken euch in unsere Gefängnisse.
Wo wir Alle reinstecken,die sich nicht an unsere Regeln halten.
Daher besuchen wir euch heute und wünschen euch viel Kraft und Ausdauer.
Auf das wir und das nächste Mal in Freiheit sehen,wirkliche Freiheit für uns Alle.
Ohne Mauern,Gitter,Lager,Knäste.
Wo alle Menschen leben können wo und wie sie wollen
Grüsse vom Freundeskreis der Subsistenzpiraterie
Dienstag, 25. Januar 2011
Hafenrundfahrt 26.02. und Veranstaltung 10.03.
Piraten!? Glorreiche Halunken oder Abgehängte dieser Welt?
Samstag, 26. Februar 2011, 15.00 Uhr
Was hat die Piraterie mit dem internationalen Fischraub vor Somalias Küste zu tun? Wer benutzt Somalias Gewässer als Mülldeponie? Was hat es mit den Waffen auf der gekaperten „MS Faina“ auf sich? Wer sind die jungen Männer aus Somalia? Und was bedeutet „Sicherheit“ am Golf von Aden? Im Strafverfahren vor dem Landesgericht Hamburg geht es um Juristisches. In Zusammenarbeit mit der Hamburger Hafengruppe beleuchtet unsere 1,5 -stündige Hafenrundfahrt die politischen Hintergründe.
Anleger Vorsetzen/ beim roten Feuerschiff (U-Bahn Baumwall)
Eintritt 10.- / erm. 8.- €
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Seeleute, ihre Situation und die Auswirkungen der Piraterie
Donnerstag, 10. März 2011, 19.00 Uhr
Ein zentrales logistisches Rückgrat der Weltwirtschaft ist die Schifffahrtsindustrie. Oft wird deren Funktionieren ermöglicht durch Druck auf die Seeleute und ihre Arbeitsbedingungen. Im Rahmen des „support of seafarers’ dignity“ wird das Recht auf Unversehrtheit an Leib und Seele auch bei Schiffskaperungen betont. Wie jedoch diese Forderung so friedlich und nachhaltig als möglich durchgesetzt werden kann, ist umstritten. Heißt das, vor allem bei den Ursachen der Piraterie anzusetzen und diese zu beseitigen und welche Auswirkungen hat bewaffnete Abwehr auf die Seeleute? Darüber diskutieren wir mit Seemannsdiakon Jan Oltmanns, Leiter des Hamburger Seemannsclubs Duckdalben und Kapitän Peter Irminger bis 2010 Hochschule Bremen, jetzt in einer Hamburger Beratungsfirma tätig.
Seemannsmission Hamburg-Altona, Große Elbstraße 132
Die Veranstaltung findet evtl. in englisch und deutsch statt, falls Seeleute anwesend sind.
Freitag, 14. Januar 2011
Dem unbekannten Piraten - Redebeitrag in Laboe am 28.8
Redebeitrag in Laboe am 28.8
Dem unbekannten Piraten
Wir gedenken heute denen unter den Seeleuten, die im Zeitalter der
Globalisierung Opfer der Meere wurden, aber in keiner Gedenktafel, in keiner
öffentlichen Trauerrede, in keiner Gedenkminute eine Erwähnung finden: den
unbekannten Piraten.
Hier in Laboe wird mit monumentalem Aufwand dem militärischen Arm der
Seefahrt gehuldigt. Den Seefahrern, die ihr Leben an die gewaltsame
Unterbindung des Warentransportes über See verschenkt haben, sind in
diesem Nest mehrere Denkmäler gesetzt worden. Ein U-Boot zum Bestaunen,
ein Riesengeier zum Gedenken an den staatstreuen Tod der U-Bootfahrer und
ein unübersehbarer Phallus zur Ehrung imperialistischer Marinetraditionen
lassen keinen Zweifel an dem Inhalt und der Bedeutung der christlichen
Seefahrt aufkommen: Gestern- heute- morgen, mit allen Mitteln alles zum
Wohle der Nation und des Kapitals.
öffentlichen Trauerrede, in keiner Gedenkminute eine Erwähnung finden: den
unbekannten Piraten.
Hier in Laboe wird mit monumentalem Aufwand dem militärischen Arm der
Seefahrt gehuldigt. Den Seefahrern, die ihr Leben an die gewaltsame
Unterbindung des Warentransportes über See verschenkt haben, sind in
diesem Nest mehrere Denkmäler gesetzt worden. Ein U-Boot zum Bestaunen,
ein Riesengeier zum Gedenken an den staatstreuen Tod der U-Bootfahrer und
ein unübersehbarer Phallus zur Ehrung imperialistischer Marinetraditionen
lassen keinen Zweifel an dem Inhalt und der Bedeutung der christlichen
Seefahrt aufkommen: Gestern- heute- morgen, mit allen Mitteln alles zum
Wohle der Nation und des Kapitals.
28.8.2010. Gedenken an ermordete Piraten in Laboe und Kranzniederlegung
Pressemitteilung zum Trauerumzug in Laboe
Am Samstag, den 28.8.2010 versammelten sich ca. 40 Menschen zu einem unangemeldeten „Trauerumzug“ unter dem Motto „antimilitaristisches Gedenken an die auf See gebliebenen Piraten der Weltmeere“. Mit einem Transparent mit der Aufschrift „Der Krieg gegen die Armen macht die Welt zum Friedhof“ und einem Trompeter samt Kranz ging der Umzug vom Laboer Hafen über die belebte Promenade bis kurz vor das Ehrenmal. Hier wurde der Kranz den Fluten übergeben.
Mit dieser Aktion sollte eine Gegenperspektive zur medialen Konstruktion des unmoralischen Piraten gegenüber der moralisch überlegenen NATO aufgezeigt werden. Bei der Piratenjagd der Mission Atalanta (Nato Mission im Golf von Aden) geht es um die Sicherung und den Ausbau der Vormachtstellung des globalen Nordens und es führt keinesfalls zur Lösung des ursächlichen Problems, sondern fördert diese zusätzlich. Denn als Pirat wird mensch nicht geboren, sondern durch kapitalistische Sachzwänge dazu gemacht. In den somalischen Küstenregionen wird den Menschen durch Raubfischerei, Giftmüllverklappung und den Folgen von Kolonialismus, wie permanenter Bürgerkrieg ihre Lebensgrundlage entzogen.
Donnerstag, 13. Januar 2011
Sonntag 23.1.2011- Solidarität ist der Sonnenstrahl unter deiner Fußmatte
Eine Kulturelle Kundgebung vor dem Untersuchungsgefängnis
besonders für die Somalischen Gefangenen
Sonntag 23.1.2011 13.00-16.00 Uhr
bei Planten und Blomen
große Wiese zwischen Jungiusstrasse und
Spielplatz
an der Mauer des UG
Ein Winterpicknick mit Kaffee, Kuchen, Grill und Glühwein
mit Somalischen Hits und die besten Songs über und aus Gefängnissen
dieser Welt , mit Open mic, da brauchen wir alle nicht so schreien wenn wir Freunde und Verwandte grüßen.
In Solidarität mit den 10 Somalischen Angeklagten im Piratenprozess vor
dem Hamburger Landgericht
Kommt vorbei und bringt Kuchen und Kekse mit,und gibt diese Einladung weiter...
Sonntag 23.1.2011 13.00-16.00 Uhr
bei Planten und Blomen
große Wiese zwischen Jungiusstrasse und
Spielplatz
an der Mauer des UG
Ein Winterpicknick mit Kaffee, Kuchen, Grill und Glühwein
mit Somalischen Hits und die besten Songs über und aus Gefängnissen
dieser Welt , mit Open mic, da brauchen wir alle nicht so schreien wenn wir Freunde und Verwandte grüßen.
In Solidarität mit den 10 Somalischen Angeklagten im Piratenprozess vor
dem Hamburger Landgericht
Kommt vorbei und bringt Kuchen und Kekse mit,und gibt diese Einladung weiter...
Sonntag, 9. Januar 2011
Donnerstag, 6. Januar 2011
Pressemitteilung der Verteidigung , Hamburg, 22.11.2010
Die Heimat der zehn Angeklagten ist Somalia in Ostafrika.
Somalia wird seit 1991 zerfressen vom Bürgerkrieg ; das Land wird von der UNO als
“failed state“ eingestuft - ein Land, dem selbst die UNO nicht mehr helfen kann. Die politischen und sozialen Strukturen sind - ähnlich wie in Afghanistan - weitgehend zerstört. Hunderttausende Somalis hungern, die medizinische Versorgung ist zusammengebrochen. Immer wieder kommt es zu bewaffneten Auseinandersetzungen rivalisierender Clanmilizen mit erheblichen Opferzahlen, die Al-Shabab terrorisiert große Teile der Bevölkerung. Das somalische Volk leidet; eine innerstaatliche Fluchtalternative besteht nicht.
Die Angeklagten wurden am 5.April 2010 auf hoher See vor der somalischen Küste festgenommen und sind über die Niederlande nach Hamburg überstellt worden.
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